Waldheim in Sachsen
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Reichenbach

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Die Geschichte des Reichenbachers Schulhauses

Herausgeber

Johannes Meißner

Autor

Johannes Meißner

Erläuterung

J. M. schreibt die Geschichte der Schule des kleinen Ortes Reichenbaches für die Nachwelt auf. Desweiteren werden alle Lehrer erwähnt und über sie berichtet.

600 Jahre Reichenbach

Herausgeber

Ortschaftsrat Reichenbach, Gemeinde Kriebstein

Autor

Dr. phil. Ulrich Krieger, Cornelia Hoffmann, Karin Kühn, Wolfram Thieme

Erläuterung

In 600 Jahren kann viel passieren. Es wird die Geschichte des kleinen Ortes Reichenbach bei Waldheim, heute eingemeindet (nach Kriebethal) erzählt. Hätten Sie es gewußt, dass es einen Bauernaufstand auch gegen Waldheimer Städter gab?

Wenige Restexemplare können noch bei den Autoren und in der Gemeinde erworben werden. Es lohnt sich!

Reichenbach wurde wie die umliegenden Dörfer durch deutsche Rodungssiedler zwischen 1150 und 1180 gegründet. Durch die Jahrhunderte hat der Ort seinen von der Landwirtschaft geprägten Charakter und seine ursprüngliche Gestalt als Reihendorf mit zwei Seiten erhalten. Die erste urkundliche Erwähnung datiert in das Jahr 1404, als Dietrich von Beerwalde, Besitzer der Herrschaften Kriebstein und Waldheim, vom Markgrafen von Meißen die Gründung eines Augustinerkloster in Waldheim bestätigt bekam. Von 1561 bis ca. 1850, als die Frondienste und die Natu ralzinsabgabe abgeschafft wurden, gehörte Reichenbach zur Herrschaft Ehrenberg. Mit der Einrichtung einer Poststelle in Waldheim im Jahre 1698 entstand damals an der neuen Poststraße von Rochlitz nach Nossen in Reichenbach auch der Gasthof 'Zum Trompeter', der heute noch eine beliebte Einkehr ist. Ab 1766 wurde die Reihenschule eingeführt, die im Jahre 1835 den Bau eines eigenen Schulhauses notwendig machte. Die Entwicklung des Ortes nach dem II.Weltkrieg ähnelt der aller kleineren Dörfer in Ostdeutschland. Grundlegende Veränderungen in der Landwirtschaft beeinflussten die dörfliche Entwicklung. Über die Bildung der LPG 'Gemeinsamer Weg' ging der Weg zu größeren Produktionsbetrieben bis hin zur heutigen Agrargenossenschaft Grünlichtenberg e.G., wovon heute die modernen landwirtschaftlichen Großanlagen an der Peripherie des Ortes zeugen.

Dr. Ulrich Krieger

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