Zeitungsartikel über diese Seite

Wenn man einige Internetseiten unterhält, erhält man sehr viele Anfragen zu bestimmten Themen.
Sehr oft erreichen mich Anfragen zu Quellen von Archiven, Vorfahren und bestimmte Ansichten von Chroniken.
Die weiteste Anfrage per Mail kam aus Frankreich, wo einer der Vorfahren in der Schlacht gegen Napoleon um 1813 in Waldheim übernachtet hat.
Auch der MDR trat inzwischen schon zwei mal mit mir in Kontakt, wegen Bildern und Informationen.

Anfrage September 2005 MDR Sachsenspiegel

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Anfrage MDR Artour

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Folgende Artikel habe ich für die DAZ geschrieben:

Aus liebe zur Heimat und in Anerkennung meiner bisherigen Arbeit im Internet erhielt ich den Auftrag, über Georg Buchheim, aus Anlaß zu seinem 150. Geburtstag, einen Vortrag über ihn zu halten.

Darüber schrieb die DAZ am 19.09.2007

Liebesgedichte für Waldheim

Waldheim (sro). Mittlerweile existiert über Waldheim manches zeitgenössische Gedicht oder Lied, mit dem ein Zschopaustädter seiner Heimat eine poetische Liebeserklärung hinterlässt. Dennoch: Die Fülle von Heimatgedichten, die der Oberlehrer Georg Friedrich Buchheim seinerzeit über Waldheim und das Zschopautal hinterließ, dürfte unübertroffen sein. Anlässlich Buchheims Geburtstag, der sich gestern zum 150. Mal jährte, zeigte Matthias Löwe im Museum im Kulturzentrum die Bandbreite von Buchheims literarischer Hinterlassenschaft auf.
Aus seinem Lebenslauf sind außer den urkundlich belegbaren Begebenheiten kaum andere Episoden bekannt. In Waldheim geboren, kehrte Buchheim nach dem Studium in seine Geburtsstadt zurück. Er war Mitglied im Pädagogenverein, sang als Tenor im Gesangsverein „Ossian“. Kaum ein Heimatfest oder anderes hochrangiges Ereignis wie zum Beispiel mehrere Königsbesuche verging, zu dem Buchheim nicht einige Verse verfasste, unter denen sich auch Stücke in Balladenlänge mit knapp 30 Strophen finden. Dass Löwe im Museum über Buchheim sprach, trug noch einer anderen Tatsache Rechnung: Der Heimatforscher Buchheim hatte das Museum jahrzehntelang in Betreuung.

Darüber schrieb die DA am 19.09.2007

Dichter, Lehrer, Sänger

Gestern vor 150 Jahren wurde der Ortschronist Dichter, Lehrer, Sänger und Zeitungsredakteur Georg Friedrich Buchheim geboren. Deshalb trug Heimatforscher Matthias Löwe einiges Material über ihn zusammen. Doch das erwies sich als gar nicht so leicht. „Denn ein Chronist schreibt über seinen Ort, aber nicht über sich selbst“, erklärte Löwe vor kleinem Publikum bei einem Vortrag im Museum. Deshalb musste der Heimatforscher einige Archive abklappern, um etwas über Buchheims Leben herauszufinden.

An der Heiste 52, heute Niederstadt 32, war er Zuhause. 1873 bis 1876 besuchte er das Lehrerseminar in Grimma. Im selben Jahr wurde er Hilfslehrer in Arnsdorf. „Am 26. November 1878 wurde er als Lehrer in Waldheim eingestellt“, erzählt Löwe. Diese Tätigkeit hat Buchheim über 40 Jahre ausgeübt. Er war Mitglied des Männergesangsvereins und des Verschönerungsvereins, spielte in Theaterstücken mit und hielt alles, was um ihn herum passiert, in Gedichten und Liedern fest. „Georg Friedrich Buchheim hat viel Werbung für seine Heimatstadt gemacht“, meinte Matthias Löwe. (DA/rt)