Werbung auf der Rückseite einer Lithographie von Meissen

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Der Verlag Kretzschmar & Schatz wird erstmals im Adressbuch 1900 der Stadt Meißen unter Luxuspapierwarenhandlung aufgeführt. Das Geschäft befand sich in der Burgstraße 20. Einen Kaufmann Hermann Seibt gibt es bereits seit 1893, wohnhaft in der Burgstraße 28. Dieser wird im Adressbuch 1902 als Inhaber der Firma Kretzschmar & Schatz angegeben. 1914 wird erstmal im Adressbuch unter Gewerbeeintrag der Verlag als Postkartenverlag bezeichnet. Leider ist nicht zu erkennen, ob das Geschäft in der Burgstraße 20 bleibt oder mit in die 28 verlegt wird. 1918 erscheint auf Grund des Krieges kein weiteres Adressbuch, erst im Jahr 1921. In diesem werden als neue Mitinhaber Rudolf Schüller und Otto Figge erwähnt mit der Firmenanschrift Burgstraße 28. Herr Seibt wird als Privatus mit Wohnanschrift zur Miete am Tonberg 23 aufgeführt. 1926 ist Seibt vermutlich kein Inhaber mehr, da die beiden oben genannten alleinige Inhaber sind. Erstaunlicherweise betreibt er wieder eine Papierwarengroßhandlung. Wie der Name Kretzschmar & Schatz zustande kommt, kann nicht geklärt werden.

Quellen: Adressbücher Stadt Meißen von 1895 bis 1926.

weitere bekannte Nummern von Nachbarorten:

7/1/969 Döbeln Realgymnasium (1917) Kupferdruck- Ersatz

1041 Döbeln (Hermann Seibt 1906)

2993 Döbeln Königstraße (Hermann Seibt )

7371 Döbeln Rathaus mit Schiegelbrunnen (Hermann Seibt 1912)

7381 Döbeln (Hermann Seibt 1916)

1/2/ 8323 Döbeln Bürgerheim (Hermann Seibt 1916)

9432 Döbeln Wettinplatz (Hermann Seibt 1916)

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